ISYS-Selbstreport (Download) 

Inhalt:

1. Unsere Ziele                                                                           
2. Das Besondere unserer Arbeit  
3. Personelle Ausstattung                                                               
4. Geschichte
5. Räumlichkeiten
6. Weiterbildungsgruppen / Statistische Angaben  
7. Weitere DGSF-Anerkannte Weiterbildungen  
8. Qualitätszirkel  
9. DGSF-Fachtagungen
10. Öffentlichkeitsarbeit
11. Vernetzungsarbeit
12. Seniorenprojekt
13. Mitarbeitertreffen / Klausurtagungen
14. Rückmeldung und Evaluation
15. Abschluss und Kolloquium  

1. Unsere Ziele sind:

Wichtige Werte und Ziele unserer Arbeit sind Unterschiede in sozialen Systemen wahrzunehmen und damit zu arbeiten.

Der respektvolle Umgang mit dem Einzelnen sowie den ihn umgebenden Systemen ist ebenso wie Humor und Wertschätzung grundlegend für unser humanistisches, entwicklungsorientiertes Menschenbild.

Lernerfahrungen und Lösungen jedes Einzelnen in seiner Familie, in seinen ihn umgebenden Systemen gelten für uns als Hinweise für die jeweiligen Einstellungen und Sichtweisen. Diese wiederum sind ausschlaggebend für Erfahrungen und Lösungen sowie die Definition von Problemen und deren Interaktionen mit Bedürfnissen und Zielen.

Der Mensch mit seinen Bedürfnissen und deren Kommunikation stehen dabei im Mittelpunkt. Der Berater/Therapeut lernt verschiedene Sichtweisen und eine Erweiterung des Lebens- und Lösungsverständnisses kennen.

Die Beratungskompetenz und die Fähigkeit der Berater und Therapeuten werden verbessert. Der zukünftige Berater oder Therapeut lernt, differenzierte Wahrnehmung, systemisches und hypnotherapeutisches Know-How mit Familien/Kindern und Einzelnen zieldienlich und wertfrei einzusetzen, zur Verbesserung der Interaktion und Kommunikation in sozialen Systemen.

Durch kreativen Umgang mit Lebensthemen wird die Intuition des Beraters oder Therapeuten und der konstruktive Umgang mit Emotionen gefördert. Dabei dient der Humor als heilender Aspekt mit dem Ziel, Problemfokussierungen aufzulösen bzw. aufzuweichen. Lösungen und Veränderungen können so von allen Beteiligten erlebnisorientiert und mit Freude erlernt und erweitert werden.

Wir greifen auf unterschiedliche Schulen und Theorien zurück. Theorien verändern sich im Laufe der nun 30-jährigen Weiterbildungserfahrung. Dabei erkennen wir Theorien als eine Möglichkeit der Wirklichkeitsbeschreibung, die in ihrer Unterschiedlichkeit in der direkten Arbeit mit Klienten und Patienten zur Anwendung kommen und damit zielorientiert eingesetzt werden können.

So entstand die heutige entwicklungsorientierte, hypnosystemisch-fundierte Lehr- und Ausbildungsarbeit. Insbesondere arbeiten wir mit Familienrekonstruktion und Biografiearbeit, die nicht nur die Systeme der Familien und Einzelnen behandeln, sondern auch weitergehend die Familie betreffende Systeme, z. B. Schule, Arbeitswelt, Kultur, gesellschaftsgeschichtliche Fakten und Umstände, gesundheits- und soziale Systeme.

ISYS kann dabei auf drei Jahrzehnte  Weiterbildung in systemischer Paar- und Familientherapie zurückblicken. Wir bauen  auf dem 30-jährigen Erfahrungsschatz von Hanna Grünewald-Selig auf, mit der Verbindung zur modernen Hirnforschung und heutiger und zukünftiger Weiterentwicklung der (hypno-)systemischen Arbeit. Damit erlebt der zukünftige Berater und Therapeut die historischen Anfänge der Familientherapie in Deutschland in den 70er Jahren bis zu den heutigen wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren.

Wir fördern Begeisterung, Wahrnehmung, Kreativität, Lebendigkeitund Intuition der Lernenden. Als Lernende sehen wir sowohlzukünftige Berater und Therapeuten als auch Patienten und Klienten.

2. Das Besondere unserer Arbeit:

Bezeichnend für unsere Weiterbildung ist ein umfassendes praktisches Training in hypno-systemischer Beratung, Therapie und Supervision. Dabei ist uns wichtig, dass die Teilnehmer Handwerkszeug bekommen und in der Kontaktfähigkeit und Beobachtungsfähigkeit geschult werden, um effektiv, ressourcenorientiert - und zieldienlich an den vorgestellten Themen arbeiten zu können. Dieses fördert neben der eigenen Karriere den Umgang mit Veränderungen der eigenen Sichtweise, Lebenshaltung und Aufbau der Intuition.

Konstruktivismus meets humanistische Psychologie - ein integrativer Ansatz:

In der Weiterbildung zum(r) Paar-, Familien- und Systemtherapeutln sind eine Vielzahl therapeutischer Schulen integriert:

  •  die Palo-Alto-Schule (P. Watzlawik)
  •  der prozess- und erfahrungsorientierte Ansatz (F. Perls und V. Satir)
  •  der strukturelle Ansatz (S. Minuchin und die Mailänder Schule)
  •  der strategische und systemische Ansatz (M. H. Erickson, J. Haley und T. Manocchio)
  •  das Meta-Modell (J. Grinder, R. Bandler und L. Cameron-Bandler)
  •  der zirkuläre Ansatz (H. Stierlin, G. Schmidt)
  •  der provokative Ansatz (F. Farrely, E. Höfner)
  •  der lösungsorientierte Ansatz ( S. de Shazer, I.K. Berg)
  •  traumatherapeutische Ansätze (P. Levine, L. Reddemann)
  •  der konstruktivistische Ansatz (H. v .Förster, N. Luhmann)
  •  bindungstheoretische und neurobiologische Ansätze (K. + K. Großmann, G. Hüther)
  •  hypnosystemische Ansätze (M.H. Erickson, G. Schmidt, B. Trenkle, S. Signer-Fischer)

Methodenvielfalt

Wer bei ISYS systemisches Arbeiten lernt, hat am Ende der Ausbildung einen großen Methodenkoffer gepackt. Der Kompetenzerwerb umfasst folgende Methoden: systemische Moderationstechniken; ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung, Darstellende Methoden wie  Skulptur, Impakttechniken, Aufstellung, Genogrammarbeit, Lebensflussarbeit, Dialog mit leeren Stühlen; hypnotherapeutische Techniken der Assoziation und Dissoziation; provokative humorvolle Gesprächstechniken; körperpsychotherapeutische Methoden (Atem, Berührung, Gefühlsausdruck); therapeutische Rituale (Kontakt, Distanzierung, Bindung, Abschied); Psychodrama, sowie ein breites Spektrum an kreativen und analogen Methoden.

Rapport-Aufbau und Kontakt:

Viele Methoden sind aber nur dann wirklich erfolgreich, wenn eine innere Gleichschaltung, Gleichgewicht und Kontakt (Rapport) mit den Menschen und dem zu beratenden System aufgebaut werden kann. Dabei ist uns wichtig, eine neutrale, wertfreie Position einzunehmen, um dadurch Menschen in ihrer seelischen Entwicklung zu fördern. Das Eingebundensein in größere Systeme hilft einerseits, die eigenen Grenzen zu erkennen, andererseits die eigenen Grenzen und Möglichkeiten zu erweitern.

Integration deutsch-deutscher (Familien-)Geschichte

Seit 20 Jahren bildet ISYS Therapeuten aus Ost- und Westdeutschland in einer gemeinsamen Gruppe aus. Die gemeinsame Weiterbildung in Bayern und Sachsen führt zu einer intensiven Begegnung von west- und ostdeutscher (Familien-) Geschichte. Die dreijährige Selbsterfahrung in einem deutsch-deutschen Kurs ermöglicht ein umfassendes Verständnis für die tiefgreifende Wirkung der 40-jährigen Teilung Deutschlands, bringt Unterscheidendes und Verbindendes ans Tageslicht und schafft neue persönliche Beziehungen. Ab 2015 werden wir das Thema Migration und Umgang mit unterschiedlichen Kulturen mehr in den Mittelpunkt stellen, da wir in der Jugendhilfe und in anderen Bereichen einen zunehmenden Bedarf an Umgang mit diesem nicht einfachen Thema feststellen und damit eine systemische Antwort gefunden werden soll.

Selbsterfahrung

Wer die Ausbildung bei ISYS durchläuft, kann einen intensiven Blick auf sich selbst und sein familiäres System erhalten. Die Selbsterfahrung findet sowohl in den Kursen als auch im Einzelsetting statt. Die eigene Familienrekonstruktion und Biografiearbeit fördert unter anderem das Verständnis der eigenen Familiengeschichte und dient damit der persönlichen Entwicklung. Ziel ist es, den eigenen Lernprozess reflektieren zu können und dadurch in seiner eigenen persönlichen und professionellen Persönlichkeit zu reifen.

Learning by doing

Selbständiges therapeutisches Arbeiten hat bei ISYS einen hohen Stellenwert: Jeder Kursteilnehmer hält während seiner Ausbildung fünf Live-Sitzungen und zeigt 3 DVD´s und erlebt so ca. 50 Live-Sitzungen mit. Dies bedeutet hohen Kompetenzerwerb, der bereits 3 Monate nach Beginn der Weiterbildung spürbar und sichtbar wird. Supervisionsgruppen werden je nach Teilnehmerzahl in drei Gruppen aufgeteilt, so dass jeder Teilnehmer die Gelegenheit bekommt,  seine Live-Sitzungen vorzustellen.

3. Personelle Ausstattung:

Gesamtleitung: Hanna Grünewald-Selig, Dipl.-Soz.-Päd. (FH), appr. Kinder- u. Jugendlichenpsychotherapeutin, Lehrende für systemische Therapie und Beratung (DGSF), Lehrende für: Supervision (DGSF), Coaching (DGSF), systemische Kinder- und Jugendlichentherapie (DGSF) (Mehrfachqualifizierung).

Evelyn Schätzler, Dipl.-Psychologin, Paar- und Familientherapeutin (DGSF) in Regensburg, langjährig in der Kinder- und Jugendhilfe tätig, Erfahrungen im Fachdienst in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen,  Lehrende für Systemische Therapie, DGSF-Anerkennung als Lehrende Systemische Therapeutin (DGSF). Schwerpunkte: Familienrekonstruktion, Systemische Moderation und Interventionen, Therapieplanung und Hypothesenbildung, Supervision.

Manja Fischer, Dipl.-Psychologin, Paar- und Familientherapeutin (DGSF) in Dresden, Lehrende für Systemische Therapie, (DGSF) Schwerpunkte: Supervision, Systemische Moderation, Hypothesenbildung und Familienrekonstruktion.

Oliver Watzal, Dipl.- Soz.-Päd., München, ECP- Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (DVP, EAP), Systemischer Therapeut (SGST, SG, DGSF), Systemischer Supervisor (HSI), Systemischer Coach, (ISB - Wiesloch, DGSF), Ausbildungsleiter und Lehrtrainer im eigenen Institut in München. Teilnahme an 18 Curricula zur Systemischen Beratung, Coaching & Teamentwicklung, Lehrender Coach und Therapeut (DGSF) , Schwerpunkte: Systemische Supervision, Coaching, Kinder- und Jugendlichentherapie, Transaktionsanalyse.

Robert Coordes, Dipl.-Psychologe, Berlin, Systemischer Therapeut (SG, DGSF), Hypnotherapeut und Sexualtherapeut (MEG- Heidelberg), Crucible Approach-Ausbildung, Workshop-Organisation (Schnarch), Coach und Businesstrainer (DVNLP),  Co-Trainer, Trainer und Assistenz in ISYS zum lehrenden Therapeut (DGSF), Schwerpunkte: Coaching, Sexualtherapie.

Peter Ebel, Dipl.-Soz. Wiss.; Lehrtherapeut für Systemische Therapie in der Systemischen Gesellschaft (SG), Lehrender Supervisor (SG), Soziale Arbeit,Psychologie/ Klinische Psychologie, Verhaltensmedizin, appr. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.Gesprächspsychotherapie; Zertifikat, (GwG), Systemische Supervision (DGS/SG),
Systemische Therapie(SG/EAP), Psychologische Traumatherapie, Heilkundeerlaubnis (1999)

Anne-Kathrin May, Dipl.-Erziehungswissenschaftlerin, Systemische Therapeutin (DGSF), Assistentin zur lehrenden Therapeutin DGSF in ISYS, Regionalgruppenleitung der DGSF in Dresden.

Christophe Witz, Dipl.-Psychologe, Systemischer Therapeut (DGSF), Assistent zum lehrenden Therapeuten DGSF in ISYS, Schwerpunkte: Psychosomatik und systemische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Gasttrainer:

Dr. med. Christian Rexroth, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Klinik Regensburg - Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz GmbH, Dozent für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und tiefenpsychologische Psychotherapie

Susy Signer-Fischer, Dipl.-Psychologin, Fachpsychologin, Systemische Therapeutin, Hypnotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychologin FSP und ZEPD, Universität Basel International anerkannte Therapeutin.

Sunita Balser, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Deutsch-indische Abstammung, Kindheit in Indien
10-jährige Tätigkeit in verschiedenen Sucht- und Psychosozialen Beratungsstellen, 2-jähriger Aufenthalt und Praxisarbeit in Dubai, V.A.E., Seit 2001 in eigener Praxis tätig, 2-monatiger Fachaustausch mit Indien, Systemische Coaching (DGSF), Supervisorin und Organisationsentwicklerin (DGSF), Systemische Therapeutin (DGSF), Lehrtrainerin für interkulturelle Beratung, Supervision und Therapie, Konzeptentwicklung mit Teams / „Corporate Identity"/ Identitätsarbeit, Schwerpunkte: Systemisches Coaching, Organisationsentwicklung,Supervision und Beratung bei Migrationshintergrund Kommunikations- und Konfliktseminare für Lehrkräfte, Change Management & Moderation von Workshops
Führungskräfte-Coaching, Referentin für Seminare über Interkulturelle Kompetenz für unterschiedliche Zielgruppen

Sekretärin: Rosmarie Schiller, Studium Englisch und Französisch, 1.Staatsexamen Gepr. Verwaltungsmanagerin (bSb), Buchhaltung.

4. GESCHICHTE:

1976 - 1982 Hanna Grünewald-Selig, Gründerin von ISYS, lernt bei Virginia Satir, der weltbekannten Mitbegründerin der Familientherapie und Hypnotherapie nach Milton H. Erickson durch internationale Trainer, wie z. B. Stephen Gilligan, Jeffrey Zeig u. a. Ausbildungen in ZIST Penzberg (Dr. med. Wolf Büntig) und in den Anfängen der MEG (Milton-Erickson-Gesellschaft). Die Integration von Systemischer Therapie und Hypnotherapie ist seitdem ein wichtiger Bestandteil ihrer Ausbildungsarbeit.

1978 Lehraufträge von Hanna Grünewald-Selig „ Supervision und Einzelfallhilfe" an der Fachhochschule Regensburg, erste systemische Arbeit. Durchführung verschiedener Seminare mit Hypnotherapeuten und Familientherapeuten in Regensburg. Erste Supervisionsaufträge.

1982 - 1989  erste Weiterbildungen in System-, Paar- und Familientherapie  in München, Regensburg und Tübingen.

1985 Hanna Grünewald-Selig  gründet einen Verein „Förderung zur integrativen Familientherapie - IFT e.V." in Regensburg. Seither finden in Regensburg dreijährige Weiterbildungsgruppen in System-, Paar- u. Familientherapie und -beratung statt.

1988 kommen weitere Impulse von folgenden international bekannten Therapeuten dazu: Heinz von Förster (USA), Max van Trommel (Niederlande), Tony Manocchio (Dänemark), Terry Tafoya (USA), Bernhard Trenkle, Gunther Schmidt und viele weitere international namhafte Kollegen.

1992 wird das Institut unter dem jetzigen Namen „ISYS, Institut für Systemische Supervision"  in Bayern und Baden-Württemberg von Hanna Grünewald-Selig gegründet. ISYS bietet dreijährige Weiterbildungen in Familientherapie, systemischer Therapie und Beratung (zweijährig) in Regensburg, Nürnberg, Tübingen und Rottenburg an. ISYS wird DFS-Mitglied (Dachverband für Familientherapie und Systemische Therapie, Vorgängerverband von der DGSF).   Zusätzlich  laufen zweijährige Weiterbildungen in „Organisationsberatung und Supervision".

1996 ISYS Bayern erweitert sich nach Sachsen: erste Ausbildungsgruppen finden in Dresden und Regensburg statt.

1998  Verkauf der Abteilung „ISYS-Baden-Württemberg" an Herbert Roling und Frieder Pfrommer, die von Hanna Grünewald-Selig und anderen ausgebildet wurden.

2000 starten gemeinsame Lehrgänge mit Dresdner und Regensburger TeilnehmerInnen im Tagungshaus in Selb b. Hof, dreijährige Weiterbildung in System-, Paar- und Familientherapie und zweijährig Systemische Beratung (integriert) - DGSF-Mitgliedschaft und DGSF-Vereinsgründung.

2009 zwei jährliche Lehrgänge in Dresden und Regensburg, mit einigen gemeinsamen Veranstaltungen, Institutsräume in Regensburg, Landshuter Str. 43.

2009 Ausbildung neuer Lehrtherapeutinnen: Johanna Tobler, Evelyn Schätzler, Manja Fischer.

2010 Das Trainerteam und die Teilnehmeranzahl haben sich verdreifacht.

2012 Umstrukturierung und Veränderungen in der Organisation:  Neue Mitarbeiter: Oliver Watzal, Robert Coordes, Christophe Witz, Anne-Kathrin May.

2012 Folgende weitere Curricula werden vom DGSF anerkannt:  „Systemisches Coaching" und „Hypnosystemische Kinder- u. Jugendlichentherapie".

2013 Anerkennung der Psychotherapeutenkammer Bayern für den Weiterbildungsgang in Systemischer Therapie als Weiterbildung.

2014 Umzug des Institutes in Hermann-Köhl-Str. 2a, 93049 Regensburg & Anerkennung als akkreditiertes Fortbildungsinstitut bei der Psychotherapeutenkammer Bayern (PTK).

2014 Akkreditierung im Qualitätszirkel (siehe S. 11).

2015 Anerkennung als Lehrende Systemische Therapeuten von Evelyn Schätzler, Manja Fischer und Oliver Watzal

2015 Weiteranerkennung der Curricula in Systemischer Therapie und Beratung.

5. Räumlichkeiten:

Regensburg:

Sekretariat und Institutsräume: Hermann-Köhl-Str. 2 a, 93049 Regensburg-West, Tel. 0941, 465 223 42, Fax: 0941-465 254 96, 1. Etage in einem Bürohaus, 138 qm,  ein großer Gruppenraum ca. 40 qm, zwei Beratungsräume à 17-20 qm, ein Büroraum, Küche, Herren-Damen-WC, großer Flur - mit Fahrstuhl -dadurch Behindertengerecht.

Leitungsbüro: Mozartstr. 13, 93173 Wenzenbach (b. Regensburg), T. 09407 - 958525, Fax 09407 958526.

Dresden:

Eine Etage ca. 100 m² im Frauenbildungszentrum, Oskarstraße 1, 01219 Dresden in einer Gründerzeitvilla mit Übernachtungsmöglichkeit für Trainer. Hier finden die Supervisionsseminare und 3-Tagesseminare für die Gruppe in Dresden statt. Zusätzlich finden Informatonsveranstaltungen in der Praxis für Systemische Beratung,,, Glasewaldtstr. 48 in Dresden statt.

Tagungshotel Selb/b. Hof:

„Haus Silberbach", Sommerhauer Str. 1-5, ca. 160 m² mit Nebenräumen, Übernachtung und Vollpension.

Tagungsräume in Berlin:

Kolonnenstr. 29, Berlin-Schöneberg,  Praxisräume von Robert Coordes

 

6. Weiterbildungsgruppen / statistische Angaben:

Dresdner und Regensburger Gruppen: 9 - 13 Teilnehmer pro Regionalgruppe, einige Seminare finden gemeinsam mit bis zu 25 Personen im Tagungshaus Silberbach bei Selb/Hof statt. Diese Seminare werden dann von zwei Trainern plus Assistenten betreut. Die  Supervisionsseminare finden in kleineren Regionalgruppen zu je  6 - 8 Personen  statt.

Teilnehmerzahlen in den letzten 10 Jahren:

  • 2000 - 2013  244 Teilnehmer, davon 46 Männer .

  • Abschlüsse 170 = 70 % Therapiezertifikat.

  • Die Weiterbildungsgruppen 2012, 2013 sind noch nicht abgeschlossen.

Beraterzertifikate haben 12 Personen bekommen. In den Jahren 1992 - 2000 haben wir ca. 300 Teilnehmer in Systemischer Beratung und Therapie ausgebildet, davon 50 TeilnehmerInnen in Supervision und Organisationsberatung (4 Weiterbildungsgruppen), ca. 90 TeilnehmerInnen von 1992 - 1998 in Tübingen. Das sind zusammen ca. 569 Teilnehmer. (In den Jahren von 1982 - 1992 ca. 550 Teilnehmer, insgesamt ca. 1119 Teilnehmer bis 2012).

Berufe der TeilnehmerInnen (Stand 2012):

Seit 2002:                   

  • 50 % Dipl.- Sozialpädagogen

  • 30 % Dipl.-Psychologen

  • 3 % Lehrer

  • 17 % Ärzte, Theologen, Erzieher, Logopäden, Heilpädagogen, Sprachheillehrerin, Ergotherapeut, Motopädagogin, Krankenschwester, sonstige Berufe

7.  DGSF-anerkannte Curricula:  

  • System-, Paar- und Familientherapie -und Beratung

  • Systemische Beratung

  •  Systemische Supervisions und Coaching - Weiterbildung (aufbauend 2 Jahre)

8.  DGSF -  Qualitätszirkel:

  • Das Odenwald-Institut

  • ISYS, Institut für Systemische Supervision

  • ISIT, Das Institut für Systemisch-integrative Therapie u. Beratung

  • IFS, Institut für systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung

  • KIB Kölner Institut für systemische Beratung, Organisationsenwicklung und Weiterbildung

  • RIFS - Rheinisches Institut für Familientherapie und Systemische Therapie

9. DGSF- Fachtagungen:

2006 Fachtagung a. d. Fachhochschule Dresden, Vortrag v. H. Grünewald-Selig: „Kinder sind das Unbewusste der Familie - hypno-systemische Arbeit mit Kindern u. Jugendlichen" und „Parts-party n. Satir" v. Dr. Fr. Burkhardt-Staudigel.

2007 DGSF- Fachtagung: Symptome bewegen Systeme - oder wozu ist der Sündenbock gut?"  Bezirksklinikum Regensburg, 100 Teilnehmer, DGSF-Fachtag, PTK-Fortbildung.

2009 DGSF-Fachtagung: „Knotenpunkte - Systemische Konzepte treffen Psychiatrie"
Deutsches Hygiene-Museum Dresden - 100 Teilnehmer, Filmaufnahmen der Vorträge, DGSF-Fachtag, PTK-Fortbildung.

2011 Seminar mit Bernhard Trenkle: „Hypnose und Selbsthypnose bei Ängsten, Phobien und Panik", Regensburg - 70 Teilnehmer, PTK-Fortbildung.

2011 Vortrag v. H. Grünewald-Selig in der Internationalen Teiletagung in Heidelberg: „Ich bin einer - ich bin viele - Wenn innere Teile Systeme bewegen".

2012 Vorträge beimLApK e. V., „Besser miteinander zurecht kommen",  Workshop für den Verein Angehörige psychisch Kranker e. V.

2013  DGSF-FACHTAGUNG: „Lebensübergänge - Veränderungen systemisch begleiten" PTK-Fortbildung.

2014  „Hypnosystemische Therapie bei Trauma, Gewalt und Missbrauch" mit Susy Signer-Fischer, PTK-Fortbildung.

Veröffentlichung systemischer Themen:

  • Grünewald-Selig „ Familienbande" Film über sexuellen Missbrauch, Regie Horst Stiegler 1993

  • Grünewald-Selig „ Familienbindungen" ein Film über eine Familienrekonstruktion mit einem Paar 2009

  • Grünewald-Selig „ DVD-Mitschnitte des Fachtages „Knotenpunkte - Systemische Konzepte treffen Psychiatrie"

  • Dresden 2010

  • Ein Interview mit Frau Eva Straub, Vorsitzende des Landesverbandes psychisch Kranker e. V. in München 2010

2015: "Spieglein - Spieglein an der Wand - Identität, Selbstwert und Selbstwirksamkeit"  Seminar mit Susy Signer-Fischer,   PTK-Fortbildung

2016: DGSF-Fachtag: "Systemisches Arbeiten mit jungen geflüchteten Menschen und Familien mit Migrationshintergrund" PTK-Fortbildung

10.  Öffentlichkeitsarbeit:

Kongresse und Tagungen: 

09.11.88: Vortrag in der Universität Regensburg, Lehrstuhl f. klinische Psychologie, Thema: „Systemische Familientherapie, eine Berufsperspektive für Psychologen" (Grünewald-Selig).

22.05.-27.05.89: Goldegger Dialoge, Thema: „Lebensängste-Ängste leben"  Schloss Goldegg, Österreich, Seminartitel: „Familienbande-Familienstrukturen"  Fernsehinterview mit Dr. Antje Kühnemann Bayer. Fernsehen, „Die Sprechstunde" (Grünewald-Selig).

21.03.-24.03.1991: Kongress: „Balance und Metabalance" BKH Ravensburg, Thema:  „Indianische Weltsicht und Systemtherapie" (Grünewald-Selig).

27.05.-31.05.1992: Kongress: „Balance und Metabalance II" BKH-Ravensburg,  Team: „Lebensphasen als Inhalt therapeutischer Intervention". Seminar: „Demonstration durch ein Rollenspiel vor dem Plenum" (Grünewald-Selig, Video).

1993: Filmproduktion mit jungen Regisseuren: Filmtitel: „Familienbande" über sexuellen Missbrauch in Familien, Regie: Horst Stiegler (Video/Film).

28.05.-31.05.1993: Symposium „Ökologie und Spiritualität", Vortrag „Systemische Zusammenhänge von Gewalt und Missbrauch", Schwarzwald (Grünewald-Selig).

01.09.-05.09.1993: Sommerritual mit Prof. Dr. Terry Tafoya und Dipl.Psych. Ingrid Derra-Wippich, Familienveranstaltung mit Eltern und Kindern „Feuer, Wasser, Luft und Erde" in der Toskana, Italien (Grünewald-Selig, Tafoya, I. Derra-Wippich).

03.10.-07.10.1995: 2. Europäischer Kongress für Psychotherapie, Seminar: „Systemische Supervision und Hypnose", MEG, München (Grünewald-Selig).

1998 - 1999: „Familientherapie als Mutmacher" Vortragsreihe in Kooperation m.  Kath. Erwachsenenbildung, Regensburg (Grünewald-Selig).

2001 - 2005: „Familienaufstellungen nach Satir" , Gemeinde Irlbach/Wenzenbach,  Vorträge: „Alle sieben Jahre aufs Neue- Lebensphasen und Familientherapie"; „Sucht- und die Suche nach sich selbst"; „Eltern-Kinder-Grenzen"; „Grenzenlos Hyperaktiv"; „Wenn Großeltern miterziehen" in Zusammenarbeit mit. Dr. Thomas Eichinger, Kinderarzt (Grünewald-Selig).

2005 -2008: DGSF- Kongress- Leipzig Thema: „Einführung in hypno-systemische Kinder und Jgdl. -Therapie"; Die Rummelsberger - Altdorf, Thema: „ Hypnosystemische Moderation und -beratung bei Eltern, Kindern und Jgdl.- im Heimkontext" - 4 Tage; ConSozial - Fachmesse in Nürnberg 1996 und 1997 je 2 Tage; DGSF-Fachtag in BKH- Regensburg: „Symptome bewegen Systeme - oder wozu ist der Sündenbock gut?"; Film: „Familienrekonstruktion in Aktion - mit einem Paar" 100 Teilnehmer; Vorträge für den „Landesverband Angehöriger psychisch Kranker e.V."  (Grünewald-Selig, ISYS Team, DVD's).

2009: DGSF-Fachtag: „Knotenpunkte - Systemische Konzepte treffen Psychiatrie" Dresden, 100 Teilnehmer, Filmaufnahmen der Vorträge, PTK Fortbildung (ISYS-Team).

2010: „Hypnosystemische Therapie bei Angst und Panik", 60 Teilnehmer, PTK-Fortbildung, Regensburg (Bernhard Trenkle).

2011: Workshop, Internationaler Psychotherapie-Kongress; „Teile-Tagung" in Heidelberg; „Ich bin einer - ich bin viele - wenn innere Teile Systeme bewegen" (Grünewald-Selig, Johanna Tobler)

2012: DGSF-Fachtag in Regensburg; 30 Jahre ISYS, 30 Jahre Systemische Vielfalt; Der Fachtag ist leider aus Krankheitsgründen ausgefallen (ISYS-Team).

2010 - 2013: Workshopsbei dem Landesverband Angehörige psychisch Kranker (LApK e. V.); „Besser miteinander zurecht kommen" (Grünewald-Selig & Eva Straub, Vorsitzende LApK)).

2013: DGSF-Fachtagung „Lebensübergänge, Veränderungen systemisch begleiten" 50 Teilnehmer (Rainer Schwing, Grünewald-Selig, Oliver Watzal, Robert Coordes, Maria Uhanyan).

2014: Seminar: „Hypnosystemische Arbeit bei Trauma, Gewalt und Missbrauch" 54 Anmeldungen (Susy Signer-Fischer).

2015: Seminar: Spieglein, Spieglein an der Wand- Identität- Selbstwert, Selbstwirksamkeit mit Susy Signer-Fischer, PTK-Fortbildung

2016: DGSF-Fachtagung: Systemisches Arbeiten mit jungen geflüchteten Menschen und Familien mit Migrationshintergrund

11. Vernetzungsarbeit:

  • Bezirksklinikum Wöllershof, Neustadt a. d. Waldnaab
  • Heiligenfeldklinik in Waldmünchen: Supervision
  • Supervision in verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhil
  • ISYS Netzwerk (ab 1999 )
  • Seniorenheim Hemau - Kooperation zur systemischen Beratung
  • Kinderschutzbund, Frühe Hilfen

12. Seniorenprojekt „Systemische Seniorenbegleitung" im Seniorenheim Hemau:

Ausgeführt von Teilnehmern der Aus- und Weiterbildung in Familientherapie und Beratung. Supervidiert von Hanna Grünewald-Selig, Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin. In Kooperation mit dem BRK- Seniorenwohnheim in Hemau, Herr Sebastian Halser.

Das Leben ist ein lebenslanger Lernprozess. Das bedeutet in unserem Verständnis, aktiv bis zum Ende des Lebens am Leben teilzunehmenund teilzuhaben und so gute Lebensqualität zu sichern.

In Neurobiologie und Hirnforschung haben Wissenschaftler erkannt, dass unser Gehirn durch positive emotionale Erfahrungen und Erlebnisse über die Fähigkeit verfügt, auch bei einer geistigen Behinderung durch neue Verschaltungen das geistige oder seelische Befinden deutlich zu verbessern. Ausfälle können nicht nur ausgeglichen, sondern Lebensqualität wieder aufrecht erhalten oder sogar verbessert werden.

Das bedeutet: Über positive Erinnerungen sich wieder dieser Erlebnisse zu öffnen. Wir knüpfen daran an und ermöglichen ein Gespräch über Vergangenes. Das kann heilsam und hilfreich sein. Oft erleben Senioren es als Erleichterung, einmal nach der Vergangenheit gefragt zu werden.

Auch wenn Negatives häufig im Vordergrund steht, sind doch positive Erfahrungen langfristig das Tragende im Leben einer Person und Beziehung zur Familie. Positive Erlebnisse helfen, das Leben als lebenswert zu betrachten.

Wir als Berater haben eine neutrale Position dazu und könnendadurch auch schwierige Situationen leichter anhören, wo Angehörige manchmal überfordert sind. Inhalte der Beratung:

1. Gespräche führen mit den Bewohnern

2. Beratung und Gespräche mit Angehörigen und Betroffenen

3. Fachlicher Austausch mit dem Pflegpersonal unter Einhaltung der Schweigepflicht.

Über die wenige Zeit des Pflegepersonals in Seniorenheimen wird in der heutigen Zeit viel geklagt. In ausführlichen Gesprächen mit der Heimleitung Herrn Halser,  haben wir die Idee entwickelt,  unseren Beitrag als Ausbildungsinstitut für angehende Familienberater und systemische Therapeuten für die besondere Situation derSenioren zu leisten.

So lernen die angehenden Familienberater mit Senioren und ihren Angehörigen beraterisch zu arbeiten und gleichzeitig können Senioren und ihre Familien von dieser Begegnung ebenfalls Unterstützung und Hilfe bekommen.

Auch bei Demenzerkrankungen ist unsere Arbeit gefragt, da die auszubildenden Kollegen als Sozialpädagogen, Pädagogen und Heilpraktiker mit Senioren, Demenzerkrankten und ihren Angehörigen in ihren Arbeitsfeldern umgehen lernen.

Folgende Schwerpunkte möchten wir erarbeiten:

  • Biografie mit Senioren und ihren Angehörigen, incl. Genogrammarbeit

  • praktischesLernen

  • Kreative Methoden, um Senioren trotz Behinderung positiv zu unterstützen und zu fördern

  • Unterstützung und Beratung für das Pflegepersonal

Angehörigenberatung

Wir arbeiten mit folgenden Fragen:

  • Wie geht man mitSchuldgefühlen um, wenn die Senioren ins Heim kommen?
  • Wie kann man mit Demenz-Kranken kommunizieren und besser zurecht kommen?
  • Wie geht man mit Erinnerungen in der Kommunikation um?
  • Wie können Angehörige unterstützt werden?
  • Wie können Angehörige wieder mehr Lebensqualität bekommen? 

Zusammenarbeit zwischen Pflegepersonal und Angehörigen:

  • Kann man eine stressfreie Kommunikation fördern?
  • Wie kann man gegenseitige Wertschätzung aufbauen

Settings der Beratung:

  • Besprechung mit Angehörigen, Paaren, Einzelnen oder mit der Familie
  • Einzelkontakt zum Bewohner
  • Sitzung mit Angehörigen und Bewohnern
  • Kontakt zum Pflegepersonal unter Einhaltung der Schweigepflicht

Methoden der systemischen Beratung:  

  • Gespräche führen  und verstehen

  • nonverbale, spielerische und kreative Kommunikation erleben

  • Arbeit mit Bildern, Fotoalben und Stammbäumen, Geschichten erzählen

  • Ressourcen aus der Geschichte entdecken, die hilfreichsind

  • Gelegenheit, traurige oder traumatische Erfahrungen neutralen Beratern erzählen zu dürfen

  • Verständnis, Vorsicht und Fingerspitzengefühl

  • Positive Erlebnisse wieder erinnern

13. Mitarbeitertreffen und Klausurtagungen:

Zweimal jährlich  treffen sich alle Mitarbeiter drei Tagezum Austausch und für vorher vereinbarte Themen. Bis 2016 ist Hanna Grünewald-Selig 60 % als Lehrtherapeutin anwesend. Danach beauftragte ausgebildete Lehrtherapeuten (DGSF).

 Bei zusammengeführten Gruppen (Dresden und Regensburg) sind ebenfalls bis zu zwei Trainern anwesend. Assistenten sind ausgebildete Systemische Therapeuten, die sich als Lehrende Systemische Therapeuten weiterbilden wollen. Es werden dann für die Assistenten Aufgaben verteilt und in Untergruppen gearbeitet. Später werden die Lehrtherapeuten entweder allein in einer kleineren Gruppe arbeiten.  Beide Gruppen treffen sich in Selb b. Hof. Die Weiterbildung in Berlin findet ab 2017 in Berlin, Kolonnenweg 29 statt.

Mindestens einmal jährlich findet eine Fortbildungsveranstaltung statt. Ebenso findet einmal jährlich ein Zielvereinbarungsgespräch mit den Trainern im Einzelgespräch mit der Leitung statt. In Regensburg und Dresden finden zusätzlich regelmäßig regionale Treffen statt. Die Trainer sind zur regelmäßigen Supervision verpflichtet.

14. Rückmeldungen und Evaluation:

Während der Weiterbildung wird nach jedem Seminar ein Feed-back-Bogen ausgegeben. Kritikpunkte werden dann im Kollegenkreis und auch einzeln mit den Mitarbeitern ausgewertet. In den Supervisionsseminaren und auch in den anderen Seminaren wird Zeit für entsprechende Klärungen täglich eingeräumt.

Die Qualitätssicherung erfolgt grundsätzlich durch Rückmeldebögen am Ende der Weiterbildung. Nach zwei Jahren schließt die Weiterbildung in Systemischer Beratung ab. Die überwiegende Zahl der Teilnehmer verbleibt jedoch bis zum Ende der dreijährigen Weiterbildung. Im Abschlusskolloquium werden Fragebögen verteilt und anschließend vom Team ausgewertet.

15. Abschluss und Kolloquium:

Die Teilnehmer stellen während der Weiterbildung ihre Arbeit in sechs Live-Sitzungen vor. Deshalb bekommen die Trainer  in der Supervision und im Kontakt mit den Teilnehmern einen guten Einblick über die persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Im Abschlusskolloquium reflektierendie Teilnehmer ihre Therapie bzw. Beratung anhand von schriftlich vorbereiteten Fällen. Es müssen 5 Fälle schriftlich reflektiert werden.  Im zweiten Teil des Kolloquiums stellen die Teilnehmer in ihrer Intervisionsgruppe  ein systemisches Thema spielerisch und kreativ dar. Dieses wird dann auch zur Gestaltung eines Abschiedsrituals genutzt.